00:00:00: der Podcast von Studierenden für Studierende.
00:00:29: von Campus Wieselburg.
00:00:31: Mein Name ist Katharina Jamba und ich bin Teil des Team Promise.
00:00:35: In unserem aktuellen Projekt arbeiten wir mit Jahr zu nah zusammen, einem Unternehmen bei dem Regionalität und Landwirtschaft eine große Rolle spielen.
00:00:43: Genau deshalb werfen mir heute einen Blick auf die Perspektive junger Landwirte.
00:00:48: Zu Gast ist mein Studienkollege Lukas Ratzinger der neben dem Studium bereits in einem Familienbetrieb mit rund achtzig Milchkönen arbeitet.
00:00:56: Lukas schön dass du heute da bist!
00:00:59: Bevor wir über den Hof sprechen, erzähl uns etwas über dich.
00:01:02: Was studierst du aktuell und wie sieht dein Alltag zwischen Studium- und Hof ungefähr aus?
00:01:08: Ja also Hallo!
00:01:10: Ich studiere aktuell den Studiengang Produktmarketing und Projektmanagement und mein Alltag sieht jeden Tag unterschiedlich aus.
00:01:17: momentan mit dem Projekt ja und der Bachelorarbeit ziemlich stressig.
00:01:22: jetzt beginnt auch das schöne Wetter draußen.
00:01:24: da würde ich lieber die Arbeiten am Hof angehen und nicht das Schreiben vor ein Computer.
00:01:29: Aber ja, man lebt.
00:01:32: Ja ich glaube das können wir alle die im sechsten Semester sind sehr gut nachvollziehen.
00:01:37: jetzt zur wichtigen Frage warum hast du dich dann damals für dieses Studium genau entschieden?
00:01:42: Also direkt nach meiner Matüre war ich nicht der Meinung dass sich noch mal etwas mit Studium oder dergleichen angehen werde aber mir ist dann ziemlich schnell bewusst geworden dass ich doch noch etwas Zeit in meine Ausbildung investieren möchte.
00:01:57: Und da wir auch schon in Zeiten der Ausbildung Franziska Josefinum den kleinen Teil Marketing, den wir damals bearbeitet haben sehr gut gefallen hat.
00:02:08: Habe ich mich damals dann für das Studium entschieden und weil es auch eine gute Lokalisation für mich hat mit dem Standort hier in Wieselburg.
00:02:19: Weil ich auch die Landwirtschaft den heutigen Konsumenten näher bringen möchte in der Zukunft.
00:02:25: Ja, sehr cool!
00:02:26: Du wirst einmal den Hof übernehmen.
00:02:29: Welche Rolle spielt das Studium für dich im Hinblick auf diese Zukunft?
00:02:33: Das habe ich jetzt eh schon ein bisschen angeteasert auch im Hin Blick auf die Vermarktung von der Landwirtschaft in Österreich von uns Landwirten.
00:02:44: Da werden momentan noch sehr falsche Bilder geliefert und ich erhoffe mir in Zukunft eine Möglichkeit zu finden, bei dem wir dann auch sicherlich das Studium helfen wird.
00:02:54: Die österreichische Landwirtschaft und deren Leute die da tätig sind besser zu vermarkten und den Konsumenten näherzubringen.
00:03:01: Also hast du jetzt eigentlich schon konkrete Dinge gefunden, die dir am Hof helfen?
00:03:06: Ja sicher mit der Kommunikation mit den Konsumen haben wir im Studium in Laufe der Ausbildung schon sehr viel gelernt.
00:03:14: Sehr cool.
00:03:14: Und wessen Idee war das mit dem Studium?
00:03:16: Ging das ganz allein von dir aus oder haben deine Eltern dich da vielleicht etwas ermutigt?
00:03:22: Also es ist keine Druck von seitender Eltern gekommen, fässt du dass damit meins?
00:03:27: Nein ich habe mich da als freien Stücken dazu entschieden nochmal ein paar Jährchen in die Ausbildung zu investieren.
00:03:36: Sehr cool.
00:03:36: und zum Schluss noch was war vielleicht dein überraschendes oder auch schönster Moment im Studium?
00:03:44: Na ja, also die Lektoren hier von sind ja großteils beruflich aus der Praxis und berufliche in den Feldern tätig, die sie uns hier näher bringen.
00:03:54: Und das ist finde ich schon ein sehr schöner Moment da ich auf der Welt gibt es genug Theoretiker, die nur von der Theorie reden aber keine Ahnung vor der Praxis haben.
00:04:04: Hier sieht man eine gute Mischung als Beiden sowohl theoretischen Input mit dem praktischen Hintergründen.
00:04:11: Cool, danke!
00:04:12: Und neben dem Sprühm spielt natürlich auch der Hof eine sehr große Rolle.
00:04:16: Deshalb sprechen wir jetzt etwas darüber... Wie sieht denn ein typischer Tag bei dir zu Hause am Hof
00:04:21: aus?
00:04:22: Also der Tag startet so um fünf Uhr dreißig mit der Stellarbeit und danach mit einem gemeinsamen Frühstück mit der Familie.
00:04:31: und je nach Intensivität oder das Lernaufwand ist gerade im Studium, gehe ich dann wieder raus und mache diverse Felderbeiten.
00:04:42: Oder im Stall auch arbeiten die Anfallen.
00:04:45: Und sonst halt eben vor der Computer sitzen und Bachelorarbeit schreiben momentan.
00:04:51: Ja, das überschneidet sich eher schon etwas mit der nächsten Frage welche Aufgaben übernimmst du aktuell schon selbst?
00:04:57: Also ich höre da Stallerbeit raus und pack's eigentlich schon richtig an!
00:05:01: Ja also wenn ich Zeit habe, wenn es das Studium zulässt und auch meine Tätigkeit bei der Landwirte ist ob man.
00:05:09: Dann kann ich eigentlich mittlerweile schon jede Arbeit am Hof selbst erledigen.
00:05:15: aber ja wenn der Papa erzählt hat die mache immer gerne die Suche zu zweit.
00:05:20: Das
00:05:20: verstehe ich ja!
00:05:21: Ja das klingt sehr viel beschäftigt.
00:05:23: wie viele Stunden schälzt du?
00:05:24: Abitest du dann ungefähr jeden Tag an Betrieb?
00:05:28: Also ich würde sagen... Jeden Tag sicher mindestens vier bis fünf Stunden.
00:05:33: Und wenn es die Zeit zulässt von den Studiumsseiten her, wären das auch manchmal fünfzehn- sechzehn Stunden.
00:05:40: Wie nachdem jetzt im Frühjahr beginnt wieder die Feldarbeiter werden sicher wieder mehr werden.
00:05:45: Wann war für dich klar dass du diesen Hof einmal übernehmen willst?
00:05:48: Weil du bist ja doch relativ jung.
00:05:50: Ja also das war für mich eigentlich schon in den Kinderschwung klar, dass ich den Hof mal übernehmen möchte.
00:05:56: Also ich habe schon in Kindergarten meinen Freunden erzählt, dass ich später den Betrieb daheim übernehmen möchte und die Einstellung hat sich bis heute nicht geändert.
00:06:04: Oh das ist cool!
00:06:05: Wie fühlt sich diese Verantwortung mit zwanzig Jahren an?
00:06:10: Ich bin damit aufgewachsen, bin damit groß geworden.
00:06:13: für mich ist es eigentlich Alltag, Leidenschaft also... Die Verantwortung spürt man nicht so wie vielleicht in anderen beruflichen Feldern, wo man wirklich nach der Ausbildung dann ins kalte Wasser zu sagen gestoßen wird.
00:06:30: Also ich bin damit groß geworden und das spürts sich eigentlich angenehm an.
00:06:34: Bleibt bei all den Dingen noch Zeit für Freizeit?
00:06:37: Urlaub?
00:06:38: gibt es sowas wie einen Feierabend?
00:06:40: Ja sicher gibt es so was wie ein Feier-Abend.
00:06:42: also am Abend sind wir mit dem Stahl meistens so um sieben Uhr oder neunzehntrissig fertig.
00:06:48: Und sicher gibt es auch in Sommer Tage, wo man am Tag entspannen kann.
00:06:53: Weil es eh nichts zu tun gibt auf den Feldern und auch im Stall nicht.
00:06:57: Und urlaubstechnisch muss man sich halt abreden.
00:07:00: wenn meine Eltern auf Urlaub sind dann übernehme ich zu Hause den Stall.
00:07:05: Wenn ich fort bin sind die meine Eltern noch da.
00:07:09: Ja und neben dem Hof bist du ganz normal Student.
00:07:13: Was bedeutet das für dich?
00:07:14: Das sind ja zwei verschiedene Lebenswelten eigentlich, hast du da unterschiedliche Freundeskreise also zum Beispiel Leute vom Hof und Leute dann eben im Studium?
00:07:24: Ja, also das ist auf jeden Fall auch ein Grund dafür dass ich mich für diese Studie entschieden habe.
00:07:30: Also ich wollte einfach einmal andere Leute sehen mit anderen Interessen ein bisschen kennenlernen und mich mit diesen unterhalten weil in Laufe meiner bisherigen Ausbildung bis zur Absolvierung der Matura, am Prinzip Ciscus Affinum hatte ich immer nur mit Landwirten zu tun.
00:07:47: Die haben natürlich einen ganz anderen Blickwinkel.
00:07:49: Das ist auf einer Seite schon alteingesessen die Ansicht zu den Konsumenten und der österreichischen Landwirtschaft.
00:07:58: Und ich wollte einfach mal mit Leuten Kontakt haben, die vielleicht nicht aus der Landwirtschaft kommen.
00:08:03: Und das ist auf jeden Fall beim Studium so.
00:08:05: Also wie würd' ich sagen?
00:08:06: So grob.
00:08:07: Damal Mal Pi würde ich sagen sind wir sicher.
00:08:08: Siebenzig-Achzig Prozent als der Gegend von Wien Und es ist ganz spannend eigentlich, mal auch mit diesen Leuten zu kommunizieren.
00:08:17: Ja, hast du das Gefühl dass diese zwei verschiedenen Freundeskreise sich auch untereinander verstehen?
00:08:22: Gibt's da Verständnis gegenüber der anderen Seite oder sind das eher so harte Fronten?
00:08:26: Nein ich würde nicht als harte fronten sehen Sie mich jetzt nicht auf den Großteil gesehen.
00:08:32: Das beste Beispiel ist auch meine Projektgruppe.
00:08:36: Da bin ich auch der einzige Landwirt Und die anderen kommen eher aus der Stadt oder seinem Vorherr der Stadt und wir verstehen uns alle bestens, haben ein super Teamklima.
00:08:47: Kann ich nur so bestätigen?
00:08:50: Gibt es Dinge aus deinem Alltag am Hof, die für andere Studierende vielleicht sehr überraschend sind?
00:08:57: Direkt wahrgenommen habe bis jetzt noch nicht... Aber es gibt immer wieder Leute, die nichts mit der Landwirtschaft zu tun haben, wenn sie dann ihr auch am Anfang wie so ein Betrieb war.
00:09:08: Das sind so Sachen, das fällt mir gar nicht so oft, dass das so besonders ist aber das löst natürlich einen Überraschungseffekt bei den Leuten aus.
00:09:17: Wenn Sie die Kelber oder die Landwirtschaft in den Echt ziehen
00:09:20: und
00:09:21: direkt anfassen können.
00:09:22: Ja,
00:09:22: das stimmt!
00:09:22: Kann ich bestätigen, aber die Kelbers sind sehr süß.
00:09:25: Zu deiner Gefühlswelt.
00:09:27: Fühlst du dich manchmal anders als andere Studierende?
00:09:31: Fühlste dich mehr als Student oder Landwirt, oder findest du das ist gut vereinbar?
00:09:37: Ja also ich finde auf jeden Fall dass es gut zu vereinbaren ist.
00:09:42: Ich fühle mich selbst schon mehr als landwirt.
00:09:44: Also ich mache das Studium einfach aus Interesse.
00:09:48: nicht jetzt weil ich einen wirklichen Jobabsicht dahinter habe in dem Marketingbereich Ja, aber ich fühle mich schon als Landwirt finde.
00:09:58: Aber schon dass das Studien und das Leben jetzt als zukünftige Landwirts gut vereinbaren ist.
00:10:05: Perfekt und possible.
00:10:06: Hast du das Gefühl, du musst manchmal deine Lebensweise etwas erklären?
00:10:09: Ist es für manche unerklärlich warum du jetzt beides machst oder dass du eben eine von beiden Seiten erklären musst, warum du dich für ein Studium entschieden hast?
00:10:20: Die Frage kommt immer wieder, warum ich genau das Studium gewählt habe.
00:10:23: Es gibt ja auch Studiengänger die schon mehr mit der Landwirtschaft in Bezug sind.
00:10:31: Ja es ist immer wieder die Frage, warum genau das studieren und ich erkläre es ihnen dann einfach und das verstehen sie dann auch meistens
00:10:40: sehr gut.
00:10:42: wenn man weiß dass mal Einmal einen Hof übernehmen wird, bringt es auch langfristige Entscheidungen mit sich.
00:10:49: Nicht nur beruflich – das war deshalb etwas privater jetzt.
00:10:53: Spielt die Hofübernahme auch beim Dating eine Rolle?
00:10:58: Es wird sicher manche geben, die das als Entscheidungskriterien mit einziehen.
00:11:05: Ich würde jetzt zu sagen, sicher war es schön, wenn man mit der Person die Zeit verbringt und den man gerne hat, eine gemeinsame Interesse teilt.
00:11:14: Und wirklich bei mir ist ja die Landwirtschaft nicht nur Berufung, sondern auch Leidenschaft.
00:11:18: Wenn man das mit einer Person teilen kann, macht das teilweise ein Alltag einfacher zu planen.
00:11:25: Weil in der Landwirtschaft was ziemlich wetter abhängig ist und ganz viele andere Faktoren noch, ist so eine Hinschaft schwierig zum Planen?
00:11:34: Wenn man fortfahren will und dann eine andere Berufung zum Einkalkulieren ist, ist das sicher eine Herausforderung.
00:11:41: Aber ich schließe es jetzt nicht.
00:11:44: Also ich spezialisiere mich nicht auf einer Person die in der Landwirtschaft tätig sein muss oder will.
00:11:52: Ich bin da frei!
00:11:54: Ich überlasse dass meine Partnerin später selber ob sie einen Betrieb mitarbeiten will oder in ihrer jetzigen Berufung bleiben will.
00:12:01: also mir stört es nicht wenn sie das nicht will.
00:12:04: Ich glaube, das überschneidet sich auch ein wenig mit der nächsten Frage.
00:12:07: Ob es eben schwieriger ist, jemanden kennenzulernen?
00:12:09: Wenn's ganz klar ist, dass du langfristig an einen Ort gebunden bist... ...ich meine, du willst ja sehr flexibel was sie betrifft.
00:12:17: Das kann ich zu nicht sagen!
00:12:20: Das müsste dann meine spätere Partnerin vielleicht beantworten.
00:12:26: Ich glaub' nicht, dass das für den Großteil ein Problem sein wird.
00:12:33: Also früher oder später, wie wir sowieso sesshaft werden und das ist ja nicht unbedingt die Landwirtschaft es ist oft so dass vielleicht die Frau oder der Mann dann halt in Wohnort wechseln muss über Bundesländer hinweg vielleicht für den Partner dann für die Späterin.
00:12:49: also da würde jetzt nicht unbedingt sagen, dass die Landwirtschaft das einzige Kriterium ist, dass man da an Ort gebunden ist.
00:12:57: Genau, das heißt du hast jetzt nicht bestimmte Vorstellungen für die Partnerin, dass diese ja vollen muss weil du quasi ihr das freilässt.
00:13:06: Also vielleicht keine fixe Vorstellung ist aber halt sicher schön wenn man wie gesagt das gleiche Interesse und Leidenschaft dann in mit der Berufung vereint und da gemeinsam an Betrieb arbeiten kann, aber es ist kein Muskeltieren.
00:13:20: Okay cool danke!
00:13:22: Und neben der Hofübernahme denkste auch schon darüber nach dem Betrieb weiterzuentwickeln.
00:13:27: Du hast erwähnt, dass du in Zukunft auch ein eigenes Vermarktungsprojekt starten möchtest.
00:13:31: Kannst du uns kurz erzählen, welche Idee du dafür hast?
00:13:35: Ja also man probiert ja immer wieder etwas Neues am Betrieb zum integrieren und ich habe schon sehr viele Ideen mit meinem Vater da besprochen.
00:13:46: Und der top aktuellste, die derzeit verfolge ist Die Geflügelmaß in der Freiland Haltung Und zwar mit Puten und Masthändchen.
00:13:59: Und die Müdeln eigentlich als kleines Küken einsperren, füttern... ...und von der Fütterung bis zur Schlachtung, Zerlegung oder Vermarktung alles selbst machen am Betrieb.
00:14:13: Das ist gerade so die topaktuelle Idee!
00:14:17: Sehr sehr spannend.
00:14:18: wie bist du auf diese Idee gekommen?
00:14:21: Wie gesagt, man hat viel hin und her überlegt jeden Tag.
00:14:27: Was war eine gute Idee?
00:14:28: Was noch als zweiter Standbeiner von seinem Betrieb ergänzt zum Milchverhaltung möglich wäre?
00:14:36: Und da ist sehr das Geflügenfleisch mit dem hohen Proteingehalt gerade ein bisschen so im Trend mit der proteinreichen Ernährung.
00:14:48: und so bin ich dann eigentlich auf das Geflügelfleisch gekommen.
00:14:51: Wo kannst du da das Studium gut einbinden bei dem Projekt?
00:14:55: Ja sicher, später auch in der Vermarktung, in der Kommunikation mit den Konsumenten und dass sich ja auch bestmöglich meine Produkte präsentieren kann und so an die Konsumentinnen bringen.
00:15:12: Glaubst Du, dass solche Projekte für junge Landwirte immer wichtiger werden?
00:15:16: Auf jeden Fall.
00:15:17: Also, ich glaube junge Landwirte sollten niemals aufhören an alternative Betriebszweige zum Denken und vor allem auch ihren Betrieb auf mehrere Standbeine zu stellen weil die Konsumgesellschaft ist gerade sehr stark im Wandel Und da würde es sicher nicht schaden wenn man den betrieb auf zwei bis drei standbeine stellt und nicht nur einen Weil.
00:15:42: dann geht halt der Betrieb mit diesen Standbeeren ins hoch- und hundertprozentigen Stiefen der Preis gerade nicht so ist, wie man sich ihn vorstellen würde.
00:15:53: Danke für den Input!
00:15:54: Ganz am Anfang der Folge haben wir auch eine größere Frage angesprochen.
00:15:58: Was sind Deiner Meinung nach aktuell die größten Herausforderungen für junge Landwirte?
00:16:03: Vielleicht überschneidet es sich da ein bisschen...
00:16:05: Ja genau also ich habe gerade vor der Wandelnkonsumgesellschaft geredet.
00:16:11: Ich würde schon sagen, dass das in Zukunft der Herausforderung sein wird.
00:16:14: Vor allem weil sich auch bis jetzt der Alltäglichen und den ganzen Mal der Fleischkonsum schon starknerend ist, würde ich sagen.
00:16:24: Und dass man sich da auch Alternativen überlegt oder die Realität der Landwirtschaft ist mittlerweile in den Medien so stark verfälscht Und dass man dann den Konsumenten wieder mehr die Realität der Landwirtschaft wirklich vor Augen führt und wieder mehr Bewusstseinschaft.
00:16:46: Also das größte Herausforderung sehe ich gerade darin, dass die Bewusstsein für die wirkliche Landwirtschaft, für die Rehle immer weiter verschwindet und ja umso tiefer in den Stadtkern hinein.
00:17:00: einfach kein Rehlesbild mehr von einer wirklichen Kuh oder einen Mastschwein oder sonstigen Tieren, oder auch Feldkulturen.
00:17:11: Die Kinder haben da keines mehr Fragen, wie das wirklich aussieht.
00:17:14: Ich glaube mir teilweise wirklich dass die Cure-Lila sind wie den Milker Cure und da sehe ich größte Herausforderungen vor allem auch Potenziale wo dann die Landwirtschaft der Landwirte ansetzen können und wieder österreichische Landwirtschaft attraktiv machen können Und ein wenig Bewusstseinsbiedung schafft bei den Konsumenten.
00:17:37: Ja, vielen Dank für deine Perspektive!
00:17:39: Ich glaube da hast du uns was zum Mitdenken gegeben.
00:17:42: Vielen dank dass du uns heute einen Einblick in dein Leben zwischen Hörsel und Hof gegeben hast.
00:17:47: Zum Abschluss jetzt noch eine allerletzte Frage Was sollte unsere Generation deiner Meinung nach besser über junge Landwirte wissen?
00:17:57: Das überschneidet sich auch wieder ein bisschen mit dem.
00:18:00: Ich würde mir einfach wünschen, dass der bewusste Konsum wieder stärker fokussiert wird.
00:18:08: Es ist sehr stark im Trend aber auch das Bewusstsein für die Landwirtschaft dahinter und dass man wirklich auf Regionalität und Serialität achtet.
00:18:18: Man muss nicht unbedingt den Winter Erdbeeren essen.
00:18:21: Die gibt es zur nächsten Summe!
00:18:24: Früher waren die Ausgaben von Lebensmittel bei knapp fünfzig Prozent und mittlerweile sind wir gerade mal gut zehn Prozent.
00:18:38: Obwohl die Preise im Steigen sind, ich würde mir wünschen dass die Verlagerung der Ausgabe wieder mehr auf die Lebensmittel fallen weil da hängen sehr viele Arbeitsplätze dran wie man hoffentlich kehrt, hat jetzt sehr viel Leidenschaft dahinter.
00:18:54: Und das wäre sehr schade wenn die Arbeitsplätze verloren gehen würden.
00:18:58: Ja man merkt du bist da wirklich mit Herzblut dabei.
00:19:00: zum Image auch selbst über junge Landwirte.
00:19:03: gibt es da noch etwas so ein Bild von jungen Landwirten was die Leute vielleicht überdenken könnten dass sie vielleicht eben sehen dass die auch aufgeschlossen sein können oder modern denken können?
00:19:13: oder gibt's da ein paar?
00:19:15: Denkanstöße von
00:19:16: dir?
00:19:16: Ja, also das ist sicher jetzt momentan in Zeiten für Social Media.
00:19:21: Das ist halt eben auch ein bisschen die Schulterbohren selbst.
00:19:23: dass sie da ihre Landwirtschaft nicht real zeigen und nicht herzeigen wollen oder herzeigern können keine Ahnung.
00:19:31: auf jeden Fall sind immer nur entweder die beschönigten Werbung am entsprechenden Schweinchen oder das Kantal von den Tierschützern mit Missständen.
00:19:43: Mir wäre es wichtig dass das Image der Landwirte wirklich wieder daraufhin gelenkt wird, mittels eben, dass alle Landwirten mit anpacken und die Landwirtschaft wirklich zeigen wie sie wirklich ist.
00:19:57: Dass wir auch, dass der Großzelt der Landwirt da wirklich mit Leidenschaft dahinter ist und nicht nur der kleine Anteil bei dem sie so unreal oder schlecht dargestellt wird in den Köpfen der Leute ist.
00:20:16: Also das wirklich wieder ein schönes Bild der Landwirtschaft zurück und die Leute dahinter, die darin arbeiten zurück in die Köpfe der Konsumenten kommt oder müssen alle Bord mit anpacken und schauen dass sie wirklich bewusst sich präsentieren und die leute wenn sie wollen auch in den in die landwirtschaft Einblick gegeben und in den Stall immer beim Schweine stellen ist es nicht so einfach.
00:20:38: aber bei Rinderstellen ich Verwergere niemand den Zudritt, der hineinschauen möchte.
00:20:45: Und ich glaube zu dieser Einstellung müssen alle Landwirte zurückkehren.
00:20:50: Super, super spannend!
00:20:51: Vielen Dank für diese ganzen Einblicke heute.
00:20:53: auch vielen dank fürs Zuhören.
00:20:55: wenn sich die Folge gefallen hat dann erzählt das gerne euren Studienkolleginnen und Studien Kollegen, Freundinnen und Freunden oder Bekannten.